4. November 2010

Tag 4 und 5

Da bin ich wieder. Zur einer weiteren Bauberichtausgabe von
"Zum Landhaus in 4 Wochen".
(Wem das zu langweilig wird, klickt bitte einfach weiter)

Für Tag 4 hatten wir uns vorgenommen weigstens einen Raum zu tapezieren und in einem Raum Laminat zu verlegen. Nachdem wir uns vor Wochen im Baumarkt für Vliestapeten entschieden hatten und wir den Wunsch hatten das die Tapete möglichst wenig Struktur haben sollte, verflucht ich diese gleich nach der ersten geklebten Bahn. Denn die Wände sind so grobkörnig, und die Tapete so dünn, das sie nicht nur pixelig aussieht, sondern sich auch noch total ätzend kleben ließ. So geflucht wie an diesem Morgen habe ich schon seit langem nicht mehr. Nachdem ich auch noch beim hinknieen mit meinem Hinterteil an den Kleistereimer gekommen bin und der Quast in den Leim fiel, war es Zeit für eine Kaffeepause. 
Danach war ich etwas ausgelichener und alle Bahnen haben ihren Platz an der Wand bekommen. Die pixelige Struktur gleiche ich mit Farbe aus. Wenn das nichts bringt, kommen überall Bilder und Regale hin. 
So..., basta!

Dafür ging das Laminatverlegen umso besser und es sieht soooooo schön aus.

Das war unser "Bad" gestern und...

... wenn Handwerker mit schwerem Gerät anrücken, heißt das nicht nur Dreck und Staub! Nein, nicht nur Dreck und Staub, sondern noch mehr kaputt als eh schon ist und Loch und noch größeres Loch und manchmal auch ganz viele Löcher.... HILFE!!!!

Was ich meine?

Also, das Bild hier zeigt den oberen Teil des sehr praktischen Einbauschrankes in der Küche. Ein klasse Original aus den 1960er Jahren. Um im Bad möglichst viele Rohre erneuern zu können, mussten die Handwerker da ein Loch reinstemmen. Dafür auch das schwere Gerät, ja, ja. Soll ja zügig voran gehen, gell! Dahinter befindet sich ein Versorgungsschacht, indem alle Leitungen zusammen "versteckt" sind. Versteckt ist das richtige Wort, denn alles ist so eng, dass man(n) kaum ran kommt. Und wenn man(n) sich Platz machen muss, ...
... passiert das hier. Man(n) kommt im Treppenhaus wieder an. SUPER!!!
Auf dem Bild kann man übrigens gut erkennen wie dicht die Rohre an der Wand liegen und wie dünn diese Wand (leider) ist.
Ja....


... und wenn das Loch schon mal da ist, kann man(n) es auch gleich noch größer machen. Dann haben die Männerhände es auch bequemer beim Montieren. ECHT KLASSE, Jungs!!



Tja, da muss ich mir dann wohl was hübsches überlegen, um das Loch zu "kaschieren".
Aber der Einbauschrank, der hat dem ganzen Gewürge und Gehämmer stand gehalten. Bis jetzt, denn neue Rohre kommen erst morgen. Vielleicht sieht die Wand dann hinterher aus wie ein zerlöcherter Käse, weil die Männerhände doch noch mehr Platz brauchten. Ich kann da ja auch überall Bilder hinhängen.

Was meint ihr?

*

Ihr seht also, es geht doch nicht alles so glatt. Aber ich nehm`s noch mit Humor. Wo gehobelt wird, fallen auch Späne. So ist das eben...

Bis die Tage, bei uns geht es morgen föhlich weiter. 

Alles Liebe 

Katja 

Kommentare:

  1. Oh mein Gott!!! ich beneide ich jetzt gerade nicht um diese Arbeit, aber werde ich sicher tun, wenn es alles fertig ist. Es muss auch ein tolles Gefühl sein was neues zu schaffen und Tag zu tag dem Traumhaus näher zu kommen. Ich wünsche dir viel Kraft, Ausdauer und Humor. Liebe Grüße, éva

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  2. ... *uuups* sieht echt schlimm aus! ... aber ich kenne das auch alles! ;) ... Schwiegervater, hat mir beim Hängeschränke-Dübel-in-die-Wand-bohren auch mal "schnell" eine Gasleitung angebohrt! Zum Glück wurde die nicht mehr benötigt, sonst hätten wir der Wand auch wieder ein AUI ;) zufügen müssen (und das nicht zu knapp). So haben wir die Leitung stilllegen lassen.

    LG und weiterhin viele Späße! *gacker*
    Pupe

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  3. Oh je, da hast du ja ganz schön zu schaffen! Das mit dem Bilder aufhängen über jeden "MUrks" kenne ich (und wenn man sie knapp über der Fußbodenleiste hinhängen müßte ;O)) Noch viel Erfolg!
    Liebe Grüße
    Sabine

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  4. ...das mit den dünnen Wänden kenne ich nur zu gut...lach...die haben wir auch in allen Fluren. Da werden alte Erinnerungen wieder wach. Unser Haus ist von 1936...mehr brauch ich ja nicht zu sagen. Da hat man elektrische Kabel auch mal gerne quer über die Wand gelegt, um Kabel zu sparen ;o)). Liebe Katja, ich denke ganz feste an dich....das wird alles sooooooo schön, wart's ab!!
    Liebe Grüße
    Beate

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  5. Unser Haus wurde 1962 gebaut und damals gab es auf dem Bau noch viel Bier ... das wird uns bei jedem Tapezieren immer wieder klar.

    Als wir 1987 das Haus übernahmen, war eine größere Renovierung erforderlich und ich war soooo froh, als wir ganz normal darin wohnen konnten. Mittlerweile wäre aber schon wieder eine neue Heizung fällig *grusel*

    Bei uns sah es damals genauso aus wie bei Euch. Aber irgendwie erinnert man sich gerne wieder daran zurück ... wie Zimmer für Zimmer bewohnbar und gemütlich wurden.

    Liebe Grüße und weiterhin viel Kraft :o)

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  6. ach du schreck...
    ich glaub ich würd ne`n Total-Anfall bekommen.
    schön...das du dabei noch Humor hast. Ich würd heulen...mit Sicherheit.
    Ich drück dir fest die Daumen, das der Rest ohne weitere Katastrophen verläuft.
    Liebe Grüße...Kirsten

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