16. April 2014

Rapunzel mit Erdbeeren

Bevor es um den heutigen Post geht, möchte ich euch von ❤️ für all die vielen positiven Kommentare und Komplimente zum neuen-alten Strandkorb danken. Es hat mich wirklich mega gefreut!!! Da es doch noch einige offene Fragen gibt und der eine oder andere auch noch gerne -vorher-Fotos sehen möchte, habe ich mir überlegt einen weiteren Post darüber zu schreiben. Ich hatte an eine Arbeitsanleitung gedacht, mit Materialverbrauch, benötigtem Werkzeug, wertvollen Tipps und die zu erwartenden Kosten. Das wäre mein Vorschlag.

Ich habe noch eine gute Nachricht für alle EMIL-Fans, denn vor ein paar Tagen hat mir die Bloggerin Kerstin die frohe Botschaft überbracht, dass es den Emil ab kommenden August auch in WEIß geben wird! Wegen der starken Nachfrage. Na was sagt ihr jetzt? Wahnsinn, oder? Bin gerade am überlegen, wo wir noch Stühle gebrauchen könnten ....

So, jetzt aber zum heutigen kulinarischen Knaller...


Wusstet ihr eigentlich das ich nicht nur gerne koche und backe, sondern auch für mein Leben gerne esse? Ich bin super super wählerisch was Zutaten betrifft, esse noch nicht einmal Fisch, mäkele an vielem rum und probiere nur selten mir unbekannte Lebensmittel aus. Dafür gibt es aber ganz viele andere Lebensmittel von denen ich mich liebend gerne ernähre und froh bin, wenn ich neue Kreationen und Zusammenstellungen auzubrobieren kann. Wie z.B. leckere Salate in den unterschiedlichsten Ausführungen. Bei uns wird fast immer frisch gekocht und wenn es mir möglich ist, kaufe ich gerne regionale und saisonale Ware ein, aber bei den Erdbeeren, konnte ich einfach nicht widerstehen und hab sie schließlich nach einigem zögern gekauft. Natürlich mit dem Hintergedanken einen leckeren und würzigen Salat daraus zu machen. Denn heute gibt es...

Feldsalat mit Erdbeeren

Zutaten:

300g Erdbeeren, 1 TL braunen Zucker, 1 Schale Feldsalat, oder Rucola, 2 Frühlingszwiebeln, 2 TL Honig, 2 EL weißen Balsamicoessig, 4 EL Olivenöl, 1/2 TL Salz, Pfeffer aus der Mühle, 1 Tüte Pinienkerne und 1/2 Schale Gartenkresse

So wird`s gemacht:

Erdbeeren waschen, trocken tupfen, in Stücke schneiden, in eine große Salatschüssel geben und mit dem Zucker bestreuen, die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden und die Pinienkerne in der Pfanne goldbraun anrösten

Aus Honig, Essig, Salz, Pfeffer und Öl das Dressing herstellen.

Den Feldsalat waschen und trocken tupfen, oder in ein Geschirrtuch legen, die vier Enden zusammenlegen, gut festhalten und den Salat darin "ausschütteln". (Ein Tipp von meiner Mama... funktioniert super!)

Alle Zutaten zu den Erdbeeren geben, vorsichtig mischen und kurz ziehen lassen.

Die feine Süße und Säure der Erdbeeren passt hervorragend zum herzhaften Salat und zum Dressing. Dazu ein großes Stück Baguett und von mir aus gerne auch ein Stück Lammfleisch und das Mahl ist perfekt. Probiert es aus, es ist oberlecker!

*

Bis bald und liebe Grüße,

Katja

12. April 2014

aufgearbeitet - Strandkorb

Heute möchte ich euch mein Herzblutprojekt zeigen, an dem ich fast ununterbrochen eine Woche lang gearbeitet habe. 
Wir haben von ganz lieben Freunden einen alten Strandkorb geschenkt bekommen und weil sie wussten, dass ich mit sperrmüllreifen Möbeln noch etwas anfangen kann, haben wir ihn eben geschenkt bekommen. Ansonsten wäre er beim nächsten Sperrmüll an die Straße gestellt worden. Na und das wollte ich ja auf keinen Fall. Wäre viel zu schade gewesen!

Kaputt war eigentlich nur das Korbgeflecht, welches durch die Sonneneinstrahlung so porös geworden war, dass der Wind das ganze Kunststoffmaterial in kleinste Fetzen zerrissen hat. Damit sah er wirklich schrottreif aus. Mit geübten Scannerblick habe ich sofort erkannt, dass man ihn auch ohne Korbgeflecht wieder aufarbeiten kann. Also haben wir das sperrige Teil ins Auto gewuchtet und Zuhause haben wir direkt begonnen ihn in alle Einzelteile zu zerlegen, von allen Seitenwänden das Geflecht abzumachen und gefühlte 1 Million Tackernadeln zu entfernen. Danach wurden alle Holzteile mit Lasur gestrichen. Die entfernten Stoffteile habe ich aufgehoben, um sie später als Schnittmuster zu benutzen und um mir damit das erneute Ausmessen und Anpassen zu ersparen. 

Im heimischen Stoffladen habe ich Markisenstoff in grau-weiß gestreift und in uni grau gefunden. Insgesamt habe ich fast 8 Meter Stoff verwendet. Aus den Resten habe ich zum Schluss noch zwei Nackenkissen genäht, was den Strandkorb noch perfekter aussehen lässt und noch gemütlicher macht. Ich habe sehr lange überlegt welchen Stoff und mit welchem Muster ich den Strandkorb kleiden möchte. Habe mich dann schließlich für die graue Variante entschieden. Ich mag halt grau ;-)

Um nicht wieder die schlichten Griffe anschrauben zu müssen, die vorher ja mit dem Kunststoffgeflecht ummantelt waren, habe ich diese mit Paketschnur im mühevoller Fleißarbeit umwickelt (zwei Bilder weiter oben). Eine saumäßige Arbeit und mir taten hinterher ganz schön die Finger weh, aber so sehen sie einfach tausend Mal schöner aus. Ich bin eben ein Perfektionist, was meine Familie manchmal echt auf die Palme bringt ;-). Bis auf ein paar kleine Leisten, die ich aber erst noch zusägen, streichen und angebringen muss, ist er schon jetzt ein absoluter Hingucker geworden. Außerdem fällt es doch gar nicht mehr auf, dass kein Geflecht o.ä. vorhanden ist, oder? Was meint ihr wohl was unsere Freunde zu dem Strandkorb gesagt haben? Genau...., die wollten ihn wieder zurück haben ;-)
Heute war dann zum ersten Mal, seit der Strandkorb feritg ist, so schönes Wetter, dass wir zur Kaffeezeit bequem unsere Füße hochgelegt, einen  Kaffee getrunken, zufrieden unseren Blick durch den Garten haben schweifen lassen. 

Mit dem Strandkorb bin ich zwar fast fertig, aber der schöne weiß-graue Stoff hat mich gleich dazu inspiriert, die Holzbalken unserer Terrassenüberdachung auch noch grau zu streichen. Und als mein Mann letzte Woche im Skiurlaub war, habe ich zügig zu Schleifpapier, Farbe und Pinsel gegriffen und habe ihm die Arbeit schonmal abgenommen. Es sieht jetzt so so schön hell und freundlich auf der Terrasse aus.
So, morgen chillen wir dann wieder unser Leben! Das Wetter soll ja prima werden.
 
Danke für`s Schauen, Lesen und Vorbeikommen!

Macht`s gut und bis bald,

Katja

11. April 2014

alte Obstkisten mal anders

Ich liebe meine beiden alten Obstkisten heiß und innig und schleppe sie in regelmäßigen Abständen in unserem Haus von einem Ort zum anderen. Einen festen Platz haben sie nirgends, denn sie sind überall gut zu gebrauchen. Und so habe ich sie mal wieder ins Wohnzimmer geholt und sie als kleine Ablagen und Regale zweckentfremdet. Auf ihnen haben meine zusammen gesammelten alten weißen Vasen samt kräftig pinken Ranunkeln Platz gefunden und eine hohe Glasvase mit einem vertrockneten Ast, den ich neulich in einem nahegelgenen Park gefunden habe. Der Materialmix aus Holz, Glas und Porzellan gefällt mir sehr, dazu die frischen Farben der Blumen....- einfach schön! 




Heute leider nur ganz kurz... Lasst es euch gut gehen und bis bald!

Liebe Grüße, Katja